Fachgerechte Lösungen für den Feuchteschutz von Dächern

Auf welche Details kommt es bei der Abdichtung und beim Feuchteschutz von Dächern an? Diese Frage beantworteten die Experten auf der bauschaden-Fachtagung am 16. November in Hannover.

Der Gartensaal im Neuen Rathaus Hannover bildete am 16. November den Rahmen der bauschaden-Fachtagung 2017
Der Gartensaal im Neuen Rathaus Hannover bildete am 16. November den Rahmen der bauschaden-Fachtagung 2017. (Bild: © FVHG)

Den Teilnehmern bot sich ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Rund um die Themen Dachabdichtung, Leckortung sowie klimatischer Feuchteschutz von Holzdachkonstruktionen stellten die Referenten Schadensbilder vor und zeigten Lösungen zu deren Vermeidung. So berichtete Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Bentrup, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Dachdeckerhandwerk, über die Widersprüche in der aktuellen Flachdachrichtlinie und der neuen DIN 18531. Jürgen Lech, Sachverständiger für Dachtechnik, zeigte zahlreiche Praxisbeispiele schadhafter Abdichtungsdetails. In Bezug auf bauphysikalisch verursachte Feuchte gab Marc Ellinger, Leiter der WTA-Akademie, zunächst einen Überblick über die Auswirkungen vor allem von kleinen Leckagen auf Holzdachkonstruktionen. Im Anschluss widmete sich Dr. Wilfried Krah, ö.b.u.v. Sachverständiger für Bauphysik auf kurzweilige Art den grundlegenden Prozessen, die Tauwasser und Schimmel im Dach hervorrufen.

Diskussionen während der Vorträge und vertiefende Gespräche in den Pausen zeigten, dass die Thematik auf große Resonanz und Begeisterung bei den Teilnehmern stieß.